Donnerstag, 9. Juni 2016

Zehnerübergang

Der liebe Zehnerübergang macht nicht nur den Kindern Kopfzerbrechen, sondern auch mir...ist er jedoch geschafft muss er auch immer wieder auf verschiedenste Weise geübt werden.
Zurzeit am liebsten mit dem Kartenspiel "Lobo 77" das der eine oder andere unter euch sicher kennt. Für mich war es absolut neu und ich bin begeistert (auch mein "Mathe-ist-doof-Nachwuchs" hat ohne Murren mehrere Runden mit mir zur Probe gespielt und dabei gerechnet).

Ist der 100er Raum in Bezug auf den Stellenwert gesichert und die Hürde der Zehnerüber- und -unterschreitung geschafft, dann kann dieses Spiel zum Einsatz kommen.

Grundidee: jeder hat 5 Handkarten die er abwechselnd mit seinen Mitspielern ablegt, dabei werden die abgelegten Kartenwerte jeweils zu den auf dem Ablagestapel liegenden addiert (das ergibt meist Rechnungen wie 43+6 oder 28+7), ganz selten wird auch subtrahiert (ausschließlich -10). Verloren hat derjenige, der beim Ablegen seiner Karte 77 oder mehr als 77 als Ergebnis hat. Extrakarten z.Bsp. Richtungswechsel oder doppelte Kartenablage gibt es zusätzlich.




Ich habe mir die Reiseedition gegönnt, Kartonschachteln werden nach einiger Zeit ziemlich abgegriffen...die Kunststoffverpackung der Reiseedition finde ich da besser.

Liebe Grüße
Christine



Mittwoch, 1. Juni 2016

Mengen kreativ erfassen und viiiiel logisches Denken

Ein Thema der Mathematik das "immer" aktuell ist: das logische Denken.
In meinem Fundus gibt es eine Menge Spiele zu diesem Thema und bei jedem Ausflug ins Spielzeuggeschäft entdecke ich Neues.
Ich gehöre leider zu den Ungeduldigen und bin so gar kein Kniffler, versuche jedoch trotzdem meine Schüler, Therapiekinder und auch den eigenen Nachwuchs dafür zu begeistern.

Ein Spiel das es schon länger auf dem Markt gibt, aber jetzt in einer etwas veränderten Neuauflage wieder zu haben ist, ist "Die Wasserplatsche". Am Anfang gab es das Spiel als Einzelspiel zu erwerben, jetzt ist es Teil der Lernspielerei Rechnen.
Zu meinem großen Leidwesen wurde es auch optisch etwas abgewandelt, bei der vorigen Version waren die Wasserplatsche und ihre Punkte als kleine Holzchips mit dabei. Die neue Version hat diese kleinen Wasserplatsche durch einfache Würfel ersetzt. Schade, ich fand es sehr ansprechend die Wasserplatsche selber hin und her zu schieben.

Aber nun zum Spiel:
Hauptfigur des Spiels sind die Wasserplatsche, Quallen mit aufgedruckten Punkten von 1-6. Diese Wasserplatsche sind in zwei Teichen voneinander getrennt.Sie besuchen sich gerne gegenseitig, indem einer vom rechten in den linken und ein andere vom linken in den rechten Teich springt. Man muss herausfinden, welche Wasserplatsche die Teiche tauschen müssen, damit in beiden Teichen gleich viele Punkte sind.
Dazu gibt es ganz einfache, aber auch wirklich kniffelige Aufgaben. Die Schwierigkeit ist anhand des farbigen Trennstrichs erkennbar.






"Die Wasserplatsche" - für mich ein nettes Spiel für zwischendurch, das die Schüler alleine oder in Kleingruppen und ohne lange Erklärung spielen können.

Lernspielereien Rechnen enthält noch ein weiteres Spiel - aber dazu ein anderes Mal.

Liebe Grüße
Christine